… für Schubi … zur Ablenkung

Veröffentlicht in Freunde, Leben bei 5. Juli 2008 - Samstag von mstern

Ich soll mal wieder was schreiben, sagen sie alle. Na super.. was denn?
EM ist vorbei, weder Deutschland, noch Italien sind E-Meister geworden, sondern die Spanier… und zwar verdient: Wer Gummes einwechselt gehört halt bestraft! Hehe!
Dafür sind meine Italiener immer noch Weltmeister null
Damit wäre das erste Thema, das mir einfällt, abgehakt.

Weiter… öööh… Sommerfest:
Jaa.. Sommerfest war toll.. das Wetter hat mitgespielt. Es sind jede Menge lustige Fotos entstanden. Die Grillmaster haben sich ins Zeug gelegt wie nie, das Ergebnis konnte sich schmecken lassen. Unser 50l Freibierfass ist auch gut weggegangen (auch wenn ich immernoch behaupte, dass es Alkoholfrei war. Soviel Bier KANN einfach nicht spurlos an mir vorrübergehen).
Wir standen an einer lustigen Licher-Theke unter einem lustigen Licher-Schirm, behängt mit einer lustigen Lichterkette (nicht von Licher). Die Musikanlage unserer KHG-Afrikaner fand sich nach langem Suchen und Francois’ Hilfe auch irgendwann zusammen, so dass wir uns vom Powerpod 740 Deluxe beschallen lassen konnten (Notiz: Unbedingt anschaffen). Die Polizei hat auch mal vorbeigesehen - netter Eindruck den die m.M.n. hinterlassen haben. Allerdings hätten sie gern auch 10 Minuten früher und durch den Haupteingang kommen können, vielleicht hätten sie dann die Knilche erwischt, die uns das letzte 30l Fass vor der Nase weggetragen haben. Seltsam, dass das keiner bemerkt hat, nichtmal die Person, die direkt danebengestanden haben müsste.
Alles in allem trotzdem ne gelungene Sache. Letztes Ereignis des Abends war, dass ich mit Lars in der Küche saß und wir uns noch ne Kelle Paella gegönnt haben - und diesen lustigen Benzin-Salat. Ohne Scheiß, dieser Nudelsalat roch (und schmeckte noch wesentlich stärker) nach Frischgezapftem - und zwar von der Tankstelle… Dieses Phänomen muss noch untersucht werden. Einige Stimmen glauben, dass es durch die Kombination “Lauch+Maggi” entstank entstand.
Hier noch das obligate Thekenschlampenfoto.

Was gabs noch? Taizé-Gebet. Und natürlich unendlich viel Zeugs, das mit der Tonaufnahme zusammenhängt. Unter anderem auch lustige Aufnahmen von und mit Christian, die ich eventuell noch hier auf die Seite stellen werde. Was leider wohl gar nicht geklappt hat war, die Aufnahmelautstärke an die Ausgabelautstärke in der Kirche anzupassen. Wird beim nächsten mal anders. Was mich im Gebet und auch schon in den Proben total überzeugt hat, ist zum einen J.P mit der Gitarre gewesen, die einfach gut und rhythmisch gespielt hat, und zum andern die Klarinette, in die ich mich verliebt hab. Über die schön gespielte Klarinette geht einfach nichts. Da muss ich mich mal auf die Suche nach weiteren schönen Klarinetten-Werken machen.
Die Gesamtaufnahme hat im Rohformat übrigens 1.25 GB. Als mp3 immerhin noch 86 MB. Die landet unter Umständen auch noch hier auf der Seite.
Achja.. und mein aktuelles Klaus-Lieblingslied ist die Nummer 84 - Wäre Gesanges voll unser Mund - Geile Harmonien.. um nicht zu sagen: Sehr Harmelonisch.

Ja, und das Semester ist offiziell beendet, zumindest die Vorlesungen. An dieser Stelle natürlich viel Glück denen, die noch Restebeseitigung betreiben, sprich Klausuren, Anmeldungen etc., sowie auch viel Kraft und Durchhaltevermögen denen, die selbst in der vfZ (vorlesungsfreien Zeit) schuften müssen (Physikum etc.). AUCH IHR SCHAFFT DAS !!!
Ich träume derweilen schon ab und zu von meiner Heimreise, die ich in Begleitung meines treuen Drahtesels antreten werde. Und zwar fahren wir beide mit der Bahn. Vorgestern habe ich einige meiner bereits gesammelten Bahn-Bonus-Punkte (und zwar genau 500 davon) in zwei Transportgutscheine für mein Rad umgesetzt. Und sobald sie mir aus Lübeck hergeschickt werden, dürfte es keine 3 Tage dauern, bis ich im IC sitze.
Endlich mal wieder Zeit in der Heimat verbringen… und zwar richtig schön lange. Mindestens zwei Monate habe ich mir vorgenommen. Zwei Monate für Familie-sehen, Freunde-besuchen, Klavier-spielen (mein aktueller Desktophintergrund), Saxophon-lernen, im-Garten-liegen, am-Strand-entspannen, endloses-Stadtgebummel,… was wird das schön.
Und wie schon mehrfach ausgesprochen, die Einladung an alle KHG-Freunde mich in HL besuchen zu kommen. Sei es im Gästezimmer, im Garten zeltend, auf irgendnem Campingplatz an der Ostsee… Ruft mich an oder schreibt mir, Stadtführungen mache ich kostenlos ;)

Und nun noch einige lustige Links, die ich mal wieder gefunden habe:
http://de.youtube.com/watch?v=8rNWBTm9deU
Für die Leute, die schon den Auto-Führerschein schwierig fanden (oder lustig)

http://www.hackermovies.com/84118/x-messT/10001/movies/
Wenn Ihr wissen wollt, was ECHTER Horror ist - einfach auf “Film sehen” klicken

Bye 4 now
Ps: Mein nächster Gedanke ist ne Download-Sektion… wird irgendwo rechts im Menü landen

“Web-Copmany”

Veröffentlicht in Freunde, Leben, Netz bei 4. Mai 2008 - Sonntag von mstern

So… kein Bock, noch mehr Fotos zu verlinken… feddich

30. April (Mittwoch):

Grillfest auf dem KHG-Bälkönnie. Mit richtig, richtig viel und lecker Fleisch! Das beste war meiner Meinung nach Christians Weihnachtssteak. Deliziös, besonders auch in Kombination mit reichlich Knoblauchsoße. Man sagte mir, die Salate seien ebenfalls vorzüglich gewesen (und teilweise auch mit Knoblauch)

1. Mai (Donnerstag):

Gegen 17 Uhr in der KHG eingetrudelt und “ein WLAN inschtalliert”. Dabei fatalerweise ein Stückchen von Christians Geburtstagsdonauwelle aus dem Kühlschrank genommen (in dem sich auch ein gewisser Knoblauchsalat befand) und mit einer Geschmackserwartung von Kirsche, Pudding, Schokolade genüsslich hineingebissen. Zu meinem Leidwesen quoll aus jeder Luftkammer des Teiges durchdringendes Knoblaucharoma… Prostmahlzeit! - Jedenfalls läuft jetzt das WLAN im Zeitungszimmer (Ich frage mich, ob sich jemand dafür Überstunden aufschreibt). Passwort bei mir erhältlich, muaahaarrhar

Um 18 Uhr gabs eine Himmelfahrtsmesse (Ja, bei einer Messe gibts halt Weihrauch - nicht nur zu den Fürbitten); Zur Predigt wurde eine Reliquie des Alltagsglaubens herangezogen - Das Handy, oder auch “Mobiltelefon”
Anschließend bin ich mit Stefan losmarschiert… von der KHG aus… Richtung Annerod… mit Bier im Rucksack. Schließlich war ja erster Mai, Himmelfahrt, Tag der Arbeit.. und noch irgendetwas unwichtiges ;) Unterwegs testeten wir unsere Eigenresonanz unter Zuhilfenahme von der in unseren Getränken enthaltenen Kohlensäure. Auf der Hälfte des Weges war unsere eiserne Reserve nahezu aufgebraucht, so dass wir eine Bank okkupierten, Nahrungsmittel aus Sägelspähne verzehrten und unserem örtlichen Bierlieferanten einen Eilauftrag übermittelten. Wenig (oder ein wenig mehr) später ging es dann weiter und wir erklommen die letzte Anneröder Waldsteigung und beschlossen spontan, uns noch etwas an Anni zu vergreifen. Wie es kommen musste, bemerkten wir nach unserem ersten Lied das Geläut der Protestantenkirche.. der Rest der Geschichte ist hinlänglich bekannt. Es war 22:17 Uhr zu jener Begebenheit.

2. Mai (Freitag)

Vormittags wurde ich durch Klopfgeräusche am Zugang meines Gemaches aus der Traumwelt entrissen. Es war Herr W. welcher unbedingt Vorführmaterial für den Taizé-Liedzettel benötigte. So öffnete ich in Boxershorts und T-Shirt meine Pforten (mein Gott bin ich froh, dass er keine Kamera dabei hatte).

Am Nachmittag hatte Herr Hagemann zu Tee und Gebäck geladen um seinen Ehrentag entsprechend zu würdigen. An reich gedeckter Tafel wurde sich allgemein den Verlockungen hingegeben. Den Abend verbrachte ich wiederum in der KHG am Liederzettel. Ist ganz hübsch geworden für die Zeit die drinsteckt.

3. Mai (Samstag)

Kistenschlepper bei Ramona und Jo gespielt und mit lecker belegten Brötchen vesorgt worden. Bier gab es auch. Anschließend ging es dann noch kurz zu Jan, wo wir BieberschwänzeXL an Geistern befestigt haben und nach Annerod gestrampelt sind. Es war uns sogar möglich die Schwänze so anzubringen, dass Jan sowohl bremsen, als auch schalten konnte ;)

Im Geranienweg 20 angekommen, beschäftigten wir uns mit meiner Frau. Sie versorgte uns vor allem mit zwei interessanten Spielen, beide zur Kategorie “TowerDefence” gehörig.
Eindeutiger Favourite war die VectorTD (Foto meiner letzten Strategie). Ebenfalls witzig war es herauszufinden, wo die KHG-Seite gehostet wird, hihi. Candan.. (klingt wie dieses Kindertoilettenpapier)

Und wo wir schon bei den technischen Sachen sind: Hat jemand von Euch ein Netzteil für Notebooks übrig? Ich bin nämlich auf der Suche nach einer konformen Energieversorgung für mein SiemensNixdorf Scenic mobile700. Im Idealfall liefert der Stecker ca. 19 V und maximal 2,4 A Gleichstrom. Eventuell auch noch ne 2,4″ Festplatte mit mehr als 800MB? Naja.. mal schauen.

Heute (Sonntag):

Jetzt gehts ab zum Taizé-Gebet in Bonifatius. Bin schon sehr gespannt

Bitches ain’t Shit

Veröffentlicht in Musik bei 3. Mai 2008 - Samstag von mstern

Während der Beitrag über die letzten paar Tage entsteht (man darf gespannt sein, denn es waren gefüllte Tage!), möchte ich Euch die Zeit mit etwas kurzweiligem vertreiben. Ein myspace-Webcasts, welchen Ben Folds von seinem Studio in Nashvile, Tennessee aus im Oktober 2006 veranstaltete.

Allerbesten Dank für den heißen Tip Christian! Und nun: Viel Vergnügen …

“Ich hab Geld mit - Wir können Eis essen !”

Veröffentlicht in Uncategorized bei 28. April 2008 - Montag von mstern

Dieser Titel entstand (wenn ich mich recht entsinne) auf dem Balkon der KHG, kurz nachdem Schrati, Bene, Stefan und ich die Güte des Geistes der hl. Walburga getestet, und kurz bevor Schrati, Stefan und ich unsere spontane Radtour Richtung Wetzlar starteten. Daher erschließt sich der heitere Sinn vielleicht auch nur diesen drei Lesern :D - Allerdings fiel mir auch grad keine bessere Überschrift ein.

Es ist Sonntag Nacht (bzw eigtl schon Montag) und ich fasse kurz den Tag zusammen: Highlight war das WWF - für Nichtkenner auch “Weißwurschtfrühstück” - welches ausnahmsweise einmal NACH dem Hochschulgottesdienst abgehalten wurde. Besten Dank auch dem edlen Beschaffer der feinen Wurstware !! Bei hochsommerlichen 20°C wurden sämtliche Reize des “KHG-Bällkeniis” ausgenutzt und teilweise auch mit dem Geist des Monasterium Ettalense begossen ;)

Desweiteren habe ich mit Stefan getestet, wie weit man in diesem bekloppt gebauten Wohnhaus den W-LAN Empfang ausnutzen kann. Wie wir bedauerlicherweise feststellen mussten, reicht er leider NICHT bis in sein Zimmer. Es freut mich aber zu sehen, dass der Router bereits seit 8 Stunden ohne Verbindungsabbruch läuft. Ein Traum. Vlt verkaufe ich doch noch Internet an meine Nachbarn.

Monatsende… es muss schneller kommen, ich brauche Geld… aber zuvor muss ich dringend einkaufen gehen, denn soeben habe ich den letzten Brotbelag sowie die letzte Grundlage für leckere Nudelsoßen verbraucht. Gut dass morgen Montag ist.

Zum Schluss verkünde ich das offensichtliche: Ich schreite voran mit den Änderungen des Blog-Designs. Es sollte unbedingt ein zweispaltiges Design werden und KEIN weiß als Hintergrundfarbe enthalten. Dass es nun das krasse Gegenteil geworden ist lag schlicht und ergreifend daran, dass es sonst fast nur weiße oder hässliche Themes gab, hihi. Die “Friends-Liste” wurde ebenfalls erweitert (Und zwar um Jo’s Homepage).

Link des Tages:

InterfaceLIFT - Eine spitzenmäßige Sammlung von unglaublich stimmungsvollen, aufregenden (teilweise kitschigen) Fotografien und Grafiken, die sich wunderbar als Desktophintergrund benutzen lassen. Sortiert den Kram mal nach “highest rated” und blättert durch. Ich bin von fast jedem einzelnen Bild begeistert, sowas ist genau mein Stil.

http://interfacelift.com/wallpaper/index.php?sort=date

Extreme Ways

Veröffentlicht in Freunde, Netz, Sport bei 27. April 2008 - Sonntag von mstern

von Moby ist ein Titel, den ich 24 Stunden lang in der Dauerschleife hören kann. Allerdings nur wenn ich allein bin und weiß, dass ich nicht viel zu tun hab, denn der Song verlangsamt irgendwie alles, was ich tue ;)

Weshalb schon wieder ein neuer Beitrag erscheint? Weil ich in Bewegung bleiben will! Zunächst möchte ich freudig verkünden, dass die neue Seite “Friends & Links” hinzugekommen ist, auf der ich nach und nach alle mir wichtigen Leute und Internetseiten veröffentlichen werde. Außerdem bin ich noch auf der Suche nach einem geeigneteren Design für dieses Blog. Es MUSS einfach geändert werden, sonst komme ich der Metamorphose ja nicht nach.

Dann möchte ich noch auf die Internetseite der Perle der Empore aufmerksam machen, eine Spendenseite, die hin und wieder von mir gepflegt und aktualisiert wird…. damit St. Bonifatius möglichst schnell eine anständige Orgel erhält. Einfach mal durchklicken, das eine oder andere Interessante ist sicherlich für jeden dabei.

Was in den letzten Tagen so passiert ist? Da war zum einen die Einladung und die praktische Ausübung eines wahnwitzigen Tischtennistuniers ohne jede Regel und Wertung. Die fehlenden Elemente wurden kurzer Hand durch ausreichend Spaß ersetzt. Die Fotos zeigen die abnorme Dynamik dieses Sports: Foto_1 Foto_2

Heute Abend beobachtete ich noch eine dumme Katze, die auf unseren Mülltonnen saß und “Männchen machte”… nach guten 10 Minuten sprang sie einfach von ihrer Lieblingsmülltonne (es war die blaue Papiertonne) wie eine bekloppte in die Zypressenhecke (welche sie natürlich lustigerweise nicht trug). - Katzen sind verwirrte Tiere!

Und zu guter letzt: Besten Dank für die Blumen-Retour Jan, es sind tatsächlich 3 Besucher von Deiner Seite zu mir gekommen! Vielen Dank auch an die anderen Besucher, die nicht von Jans Seite kamen. Fühlt Euch herzlich eingeladen, munter zu kommentieren!

Nu gehts ab in die Falle - Tschöss

Metamorphosis

Veröffentlicht in Blogroll, Freunde, Glaube, Leben bei 25. April 2008 - Freitag von mstern

Aufgrund zahlreicher Nachfragen, Bitten (und Drohungen) werde ich langsam wieder versuchen, ins Blog-Tippen hineinzugleiten. Dieser Beitrag hat genau diesen Titel erhalten, weil er als einziger in der Lage ist, an mein Blog anzuknüpfen.
Es hat sich nämlich Einiges verändert. In Kürze:

  • Das Blog heißt nicht mehr WA46, da ich …
  • … nicht mehr in der Westanlage 46 wohne, …
  • … sondern in Annerod, …
  • … was sich unter anderem auch in meinem Lebenswandel von “Stadt, Party, oberflächlich, konfus” nach “Ländlich, ausgeglichen, gezielt” spiegeln könnte.

In Kürze auch, was mir von der letzten, “nicht bebloggten” Zeit erwähnenswert scheint:

  • Eine erfüllte Osterzeit. Ausgedacht, geplant, vorbereitet, umgesetzt, gefeiert und genossen mit den Menschen, die ich heute als meinen wichtigstens Freundes- und Lebenskreis bezeichnen würde. Unter dem Dach der KHG wo sich ein Großteil meines Lebens und Glaubens hinverlagert hat.
  • Eine schöne Weihnachtszeit in der Heimat und damit verbunden seit langem wieder etwas mehr Kontakt mit der Verwandschaft. Etwas worüber ich mich SEHR freue.
  • Sonstiges, was mir aber grad nicht einfällt und somit auch nicht weiter erwähnenswert ist.

So, fürs Erste reicht das, oder? Wieso frag ich… das hat zu reichen! :D
Hier nun die Werbung:
Für Jan’s Page, vor allem sein Blog : Ein kleines, feines Stück Feuilleton, bei dem man es kaum abwarten kann, was für ein Bildchen (liebevoll “augenblick” genannt) als nächstes auftaucht
Für Christian’s Blog: Der Anfang einer aufregenden Sinnproduktion (aktuell von BRUDER Fahrzeugen)
Für Schrati’s Page: Wo man viel über einen facettenreichen Menschen erfährt, und beim Durchstöbern der unzähligen Fotos sehr schnell die Zeit vergisst.
Aus aktuellem Anlass HIER noch eines der aktuellen Fotos, natürlich nach meinem Geschmack ausgewählt. Alle Rechte liegen selbstverständlich bei der Eigentümerin. Bei Interesse an Kaufinformationen oder weiteren Fotos dieser talentierten Fotografin bitte einfach melden. Weiterleitung garantiert!
Achja… @ Schrati: noch eins ganz speziell für Dich. Wir finden ES !!!

Me·ta·mor’pho·se, die; -,-n 1.Verwandlung, Umgestaltung 2. BIOLOGIE Wandlung eines Lebewesens durch verschiedene Entwicklungsstadien, vgl. Metabolie (2) 3. BIOLOGIE Wandlung von Funktion und Gestalt von Pflanzenorganen im Verlauf der Entwicklungsgeschichte 4. GEOLOGIE Gesteinsumwandlung in der Erdkruste unter Temperatur und Druck 5. Verwandlung von Menschen in Tiere oder Fabelwesen in der Mythologie

Präsenzbestand, Straßen und Baustellen

Veröffentlicht in Bücher, Leben, Netz, Uni bei 3. Juli 2007 - Dienstag von mstern

So… hab mich entschlossen, mal wieder was zu schreiben, aber nicht mehr wie bisher. Das Gefasel von vorher hängt mir zum Hals raus. Ewige Ablaufbeschreibungen… wen interessierts denn schon was ich von 11.31 bis 12.04 getan habe - röschtööösch, niemanden.. und wenn doch - kanna ja fragen.
Zukünftig werde ich nur noch über Sachen schreiben, die mir durch den Kopf gehen, die mich beschäftigen, die ich nicht versteh, etc…. und evtl Ereignisse, die einfach erwähnenswert sind. Also, auf gehts!
(Ps: Teile des Beitrags bestehen schon seit einiger Zeit, also nicht über seltsame Termine wundern)

Seit letzten Montag habe ich eine leichte Aversion gegen das Wort “Präsenzbestand” bemerkt, die sich aus der Situation entwickelte, dass ich bereits um 10 Uhr in der Uni war, mein erstes Seminar um 16 Uhr begann und ich leider die Zwischenzeit nicht effektiv nutzen konnte. Also als strebsamer Studi in die Bib gelatscht und versucht ein, zwei Bücher für Referatsvorbereitungen mitzunehmen… ja.. soviel zum “PB”… (moment.. PB heißt auch “praktisch bildbar”, das wiederum nennt man eigentlich “geistig behindert”… JA.. KLAR… Präsenzbestand muss behindert sein !!)
Wie auch immer.. so musste ich halt am Freitag abend im Regen in die Uni radeln, um den “PB” wenigstens übers Wochenende ausleihen zu können.
Und DABEI bin ich ZUFÄLLIG in der UB über die Bereiche “Sport” und “Psychologie” gestolpert…. waaaaahnsinn… ich glaub da könnt ich mich reinsetzen. Hab geschlagene zweieinhalb Stunden da herumgestöbert (und vermutlich noch länger, wenn es nicht schon 21 Uhr und somit “Ladenschluss” gewesen wäre)
So kam es auch dazu, dass ich mir mehr fachfremde Bücher als welche für mein Referat ausgeliehen habe. Unter anderem seien hier erwähnt:

Fisseni, Hermann-Josef: Persönlichkeitspsychologie - Ein Theorienüberblick. Hogrefe: Göttingen 1998
Hab ich mal eingepackt, weil mich der Bereich differentielle / Persönlichkeitspsychologie interessiert. Allerdings geb ich dem Buch nur maximal fünf von zehn möglichen Punkten, weil es mir einfach total zusammengepanscht und verknappt vorkommt. Immerhin deutet der Untertitel das schon an *lach*… trotzdem empfehlenswert für alle Nicht-Psychologen und Interessierte.

Ewert, Jörg-Peter: Neurobiologie des Verhaltens - Kurzgefaßtes Lehrbuch für Psychologen, Medizinier, Biologen. Verlag Hans Huber: Göttingen 1998
Ebenfalls sehr interssant, da hier mal die chemisch-biologische, funktionelle Seite des Gehirns, sowie Verhaltensmotivationen, Stimmungen etc. beleuchtet werden… aber VOR ALLEM find ichs geil, dass es im letzten Kapitel um künstliche neuronale Netze und künstliche Intelligenz geht. Sauspannendes Thema wie ich finde..
und daher auch gleich zum letzten Buch:

H. Ritter, Th. Martinetz, K. Schulten: Neuronale Netze. Addison-Wesley: Bonn 1990
Herrlich… ist mir auf zweierlei Arten ins Gesicht gesprungen: Das Thema find ich wie erwähnt einfach gut. Und zum zweiten: den Schreiber find ich noch viel besser. Bei Thomas Martinetz hab ich nämlich in Lübeck angefangen Informatik zu studieren. Dort war ich unter anderem in seiner Mentorengruppe im Institut für Bio- und Neuroinformatik und studierte dort unter anderem das Nebenfach Bioinformatik, Biomathematik. Geiler Stuff mit dem ich da zu tun hatte (Kleiner Auszug). Ein richtig sympathischer Professor noch dazu,.. hat in den Vorlesungen immer seinen japanischen Mitarbeiter Dr. Kim auf die Schippe genommen, hehe.

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Manchmal denk ich, Du hättest Informatik weitermachen sollen, hättest mit Lübeck weitermachen sollen…in Deiner kleinen Welt. In eben solchen Momenten, wo ich durch die UB laufe und quasi Bücher aus meiner Vergangenheit finde - oder andere Sachen … wo ganz andere Menschen sind, mit denen Du was ganz anderes aufbauen könntest….”Seltsam wie das Schicksal spielt” denk ich dann. Auf einmal sitzt Du in ner ganz anderen Stadt, mit ganz anderen Zielen, anderen Problemen, anderen Leuten… Und fragst Dich “Pack ich das? Ist das nicht ne Nummer zu groß? Wieso verbiege ich mich andauernd?”… versinkst in Gedanken, zweifelst an einfach allem…”Ist das MEIN Film? Wie komm ich hier her?”

Dann drehst Du Dich um und siehst die Straße die Du gelaufen bist, die unzähligen Lebenskilometer mit allen Sackgassen, Einbahnstraßen, mit ihren Irrungen und Wirrungen, mit Fragen, Verlusten, Schattenmenschen,… Du ALLEIN bist sie gelaufen. Und Du bist IMMERNOCH da. Irgendetwas machst Du richtig, sonst wärst Du nicht HIER, am vordersten Ende DEINER Straße. Also setz Dich nicht an den Straßenrand sondern steh gefälligst auf, sei Du selbst und bau die verflixte Straße in DEINE Richtung weiter !!!

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Die Highlights der letzten Zeit

Gut:

  • Die Mango die ich letztens gegessen hab. Voll aromatisch, ohne Fasern, himmlisch.
  • Die Jam-Session auf Caros Geburtstag - bis es hell wurde

Schlecht:

  • Milchpreiserhöhung um 7 ct (Wieso steht davon nix in den Nachrichten?)
  • Die Riesenbaustelle vor meinem Fenster, die die ganze Westanlage entlang geht.
  • Jetzt neu: Auch mit Nachtbaubetrieb (ununterbrochen)

So, hier noch ein paar Links aus dem unendlichen Netz, die mir ganz nett oder interessant erschienen:

I-Phone-Spot - Ganz aktuell natürlich… netter Werbespot fürs IPhone

Panopti.com - Ein sehr hübsches, interaktives Flashfilmchen, welches unbedarften Menschen sehr anschaulich den Stand heutiger Überwachungsmaßnahmen erläutert

RetrievR - Einzigartiges Bildersuchsystem!! Du zeichnest in etwa das gesuchte Bild, und während Du malst sucht Dir retrievr bereits ähnliche Bilder zusammen

Bored? - Total sinnvolle Vorschläge, wenn Du mal wieder Langeweile hast

Das wars erstmal… ich wende mich jetzt dem Ende zu….. (dem vom Semester natürlich)

“Willst Du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde”

“Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich schon viel verziehen hat”

Parkbank-Feeling

Veröffentlicht in Film, Freunde, Leben, Tech bei 30. Mai 2007 - Mittwoch von mstern

So, ich wieder, nä?
Es muss ja dafür gesorgt werden, dass mein Blog nicht einstaubt. Außerdem kenne ich mich ja schon ne ganze Weile und weiß ganz genau, dass ich mich nur weiter ums Schreiben drücken werde, wenn ich das Geschehene nicht relativ zeitnah fixiere.
Notiz an mich selber: Unbedingt nach vernünftiger Diktiersoftware umsehen! - Tippen nervt irgendwie
Notiz an mich selber: Vorm schreiben nachdenken! Ich glaub nicht, dass ne Diktiersoftware schneller als ich wäre. Aber es wäre vielleicht an der Zeit, meine gute Tastatur wieder anzuschließen und das Billigmodell von Cherry beiseite zu räumen. Das hätte ich bestimmt auch schon eher getan, wenn nicht zufällig zu Thorstens Geburtstagsparty die frisch gewaschenen Tasten der guten Tastatur rumgelegen und so zu einem interessanten Partyspiel motiviert hätten (Wie man eine Tastatur in der Waschmaschine wäscht erkläre ich gern auf Anfrage - es geht nämlich). Jedenfalls kamen Alex und Daniel auf die glorreiche Idee, die Tasten zunächst so wieder einzusetzen, dass sich Wörter wie “Sex” ergeben, später allerdings auf ein völlig strukturfreies System umschwenkten, so dass ich jetzt immer vor der Wahl stehe, entweder alle Tasten wieder richtig anzuordnen, oder mich intuitiv auf mein 2,5 Fingersytsem zu verlassen. Schwere Entscheidung, aber irgendwann werde ich sie treffen.

Ich gestehe übrigens, dass ich zwecks Aufwand eine gehörige Zeitspanne bei den Beschreibungen auslasse. Den Beitrag, den ich mal angefangen habe offline zu schreiben, werde ich einfach verstauben lassen, sozusagen als geheimen Text, der zwar existiert, aber niemals an die Öffentlichkeit gelangen wird.
Um genau zu sein entfällt alles ab dem 14. Mai.
Nur die mir erwähnenswert erscheinenden Ereignisse seien hier kurz benannt (haben alle auf die eine oder andere Weise bleibenden Eindruck hinterlassen):
In dieser Zeit war/habe ich:

  • Mit meinem neuen Hockeyhandschuh richtig geil Hockey gespielt
  • In Hannover bei einer Freundin zur Grillparty
  • Mit Ihr auf einer Radtour am Mittellandkanal, wo sich ein Schmetterling auf meine Schulter setzte und frech grinste (siehe auch aktuelles studiVZ-Profilfoto)
  • nach zahlreichen Umplanungen auf Leni’s und Cris’ Geburtstagsparty, die dann im Muk stattfand
  • zum ersten Mal im MuK
  • Mit Daniel & Co in Ffm zum Footballspiel gucken
  • Bei Sarah GNT gucken (Stichwort des Tages: Cris & Biertasche *smile*)
  • mit Patty nen Marktspaziergang und ein gaaanz leckeres indisches Essen gemacht
  • Ein nettes Pfingsthochamt besucht und anschließend mit Stefan und unserm Pfarrer ein Bierchen getrunken
  • Mich mehrmals über die heftigen Gewitter gefreut *tanz*

Soviel dazu - mehr kann man nur über mich persönlich erfahren

Damit es aber nicht zu kurz wird, hier noch was nettes über das Pfingstwochenende
Nach dem Pfingstbierchen (nagut, es war nur ein frisches Radler) hab ich mich noch schön ausgeruht, und mich so nach und nach auf den Abend vorbereitet. Wie der aussehen sollte? Mit Patty, Reni und evtl Cris nach Ffm ins LivingXXL - wohl was ganz exklusives… SO exklusiv, dass ich fürchtete, mit meinen Schuhen da nicht reinzukommen. Und SO exklusiv, dass ich eigentlich die meiste Vorbereitungszeit damit verbrachte, meinen Reisepass zu suchen, um wenigstens ein gültiges Dokument vorweisen zu können - mein Perso ist seit dem 24.05.2005 abgelaufen, außerdem seh ich darauf aus wie Mustafa. Naja, wo fand ich dann den Reisepass? Klar, passenderweise in einer Reisetasche. Alle Befürchtungen waren unnötig; um der Exklusivität genüge zu tun reichte es letztendlich, den Eintrittspreis von 10 Euro dahinzublättern ;)
Aber soweit bin ich ja noch nicht. Vorher ging es nämlich mit Patty, der Bahn und einer Flasche Wein (leider ohne Cris) nach Ffm… über die leere Weinflasche hat sich bestimmt irgendein Flaschensammler gefreut. Die ließen wir im Zug zurück. Weiter ging es dann mit meiner Wodka-Lemon-Blutorange Kreation, die sicherlich sehr gesund war, weil ich echten Blutorangensaft benutzt hab. Und lecker wars auch. Verena hat uns mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt, damit wir anschließend noch zu ihr nach Hause schlafen fahren konnten. Das Auto wurde ein paar Straßenecken weiter geparkt (solche Informationen kann ich besonders gut speichern) und das LivingXXL war schnell gefunden (weil ich wusste, dass man auf den Eurotower zulaufen musste, in den das Living eingebaut ist).
Die Nacht war sehr angenehm warm, so dass wir noch eine ganze Weile auf einer Parkbank saßen, die rote Flasche in unsere Körper ergossen und uns unterhielten. Über verschiedenste Menschen, über das Aufwachsen in Klein- und Großstädten, über Freunde und Familie, wie und wo wir mal leben wollen, weshalb wir Gießen mögen, was wir unbedingt noch zusammen erleben wollen und noch gaaaanz viel mehr….
Um ganz ehrlich zu sein, die Parkbank war für mich das eigentliche Ereignis an diesem Abend. So gute und ehrliche Gespräche hatte ich lange nicht mehr und um so mehr hab ich gespürt, wie wichtig mir das ist und wie sehr ich das vermisst habe.

Der Club an sich war auch nicht zu verachten und man sieht sofort, was man mit den 10 Euro bezahlt, nämlich die weiße Ledereinrichtung, die Lounge, die “Spielwiese” wie ich sie genannt habe. Es spielte eine griechische Liveband und die Stimmung war auch in Ordnung - längst nicht so spießig wie ich erwartet hatte (was aber auch an den anwesenden Griechen gelegen haben könnte). Uns allen fiel allerdings auch auf, dass der “Kettchen-Stiefel-Blinker-Gürtel-Frauenanteil” erheblich höher als in Gießenerszene war. Patty und Reni haben sogar Getränke erworben, was ich mir von vornherein verboten hatte. Denn für ein 0,33 Jever bezahl ich keine 3,50 Euro (wer weiß wieviel Pfand dadrauf wäre)…da kriegt man ja schon n Sixpack für.
Gegen 3 Uhr sind wir dann auch aufgebrochen und haben den Wagen erwartungsgemäßg schnell gefunden (nachdem Patty zwischendurch kurz von einem besorgten Menschen angesprochen wurde, dass sie doch ihre Schuhe wieder anziehen möge, weil auf der Straße das AIDS liegt).
Die Autofahrt zu Reni verlief ereignislos, allerdings hatten wir hin und wieder unsere Parkbankgespräche fortgesetzt. Kaum angekommen, sind wir auch relativ schnell in Bett und Schlaf gefallen, der erst um 12.30 Uhr beendet wurde. Dann gabs nämlich ein leckeres Frühstück mit Brötchen, leckerer selbstgemachter Marmelade (oops.. sry.. ich als Lübecker muss natürlich auf den Begriff Konfitüre-Extra) bestehen, einer wunderbaren Seelachspaste.. und und und.. (und - wieso krieg ich grad Hunger?).. und Reni’s Mama (Die haben wir natürlich nicht gegessen). Ich muss bei Gelegenheit nochmal nachfragen, was ich für einen Eindruck hinterlassen habe, denn bereits Sonntag morgen hab ich gemerkt, dass etwas mit meinem Hals nicht stimmt, und dann bei besagtem Frühstück am Montag habe ich in einer Tonlage gesprochen, die man am ehesten der Erscheinung eines 200kg-Opernsängers zuschreiben könnte. Ich selber habe meine Stimme eher gefühlt als gehört. Trotzdem ist niemand panisch davongelaufen, sondern alle haben sich ganz lieb mit mir unterhalten, sogar Reni’s Mama, die meine normale Stimme ja gar nicht kennt ;)
Wir schafften es dann tatsächlich noch den geplanten Zug in Wiesbaden zu erreichen und machten es uns nach einem kurzen Zwischenstopp am Frankfurter Asia-Food-Shop und McD auf den Treppenstufen der ersten Klasse gemütlich. Beim Aussteigen hätten wir fast “Poker-Peters” über den Haufen gerannt, der wohl im selben Zug saß… schade dass wir uns so spät getroffen haben. Poker-Peters darf mittlerweile wieder ohne “Gehhilfen” gehen, wenn das Bein (das Knie) gestreckt bleibt. Da freu ich mich riesig für ihn, dass es langsam wirklich voran geht. Double-P war im Gießener-Asiaten am Bahnhof mit Torte-D verabredet, so dass wir schon ein kleines GTA-Elite-Treffen zelebrierten. Hach ist Gießen nicht immer wieder schön?!
In Gießen angekommen gabs eigentlich nur eine kurze Pause, die allerdings bei den meisten intensiv zur Erholung genutzt wurde, denn wir trafen uns bereits um 22 Uhr wieder, um Teil drei des legendären Piratenabenteuers im Kinocenter zu begutachten.
Wenn gewünscht werde ich dazu auch noch ne kleine Ausführung schreiben, aber hier nur ganz kurz: Er hat mich nicht überzeugt - PUNKT - auch wenn es natürlich nett ist, den charmantesten Piraten allerzeiten wieder laufen zu sehen - aber alle Leute die den Film noch sehen werden oder schon haben, dürfen gerne mal ihre Meinung dazu hier hinterlassen… beispielsweise zur “Hochzeitsszene” - STOP - ich wollte ja nur kurz *smile*

Heute - Dienstag, der 29. Mai 2007
Bin hart dafür bestraft worden, dass ich nicht rechtzeitig auf das leise Kratzen im Hals gehört habe. Ich bin aufgewacht und habe mit der dazugehörigen Freude festgestellt, dass ich jetzt ne fette Grippe aufm Hals (.. nee.. mittlerweile überall) hab. Na super… dann mal schön etliche SMS geschrieben und allen möglichen Leuten Termine (Hockey, Mensa, Seminare, Vorbereitungstreffen für Tests, Grillparties….) abgesagt und dafür gesorgt, dass ich auf den wichtigsten Anwesenheitslisten draufstehe. Dabei ist mir erstmal aufgefallen, wieviel ich eigentlich mache, und vor allem auch mit wieviel verschiedenen Leuten. Habe dann diesen tiefen Krankheitsschlaf bis ca. 15 Uhr gehalten und nach dem Aufwachen mit Freude die angekommenen SMS gelesen, dass ich wohl auf den Listen draufstehe - thx people !!
Ekliges Wetter.. und ich hätte beinahe noch einkaufen müssen… beinahe, aber ich hab mal wieder gemerkt, dass es Leute gibt, die sich für mich einsetzen. Ein schönes Gefühl. Es flatterte nämlich per ICQ der Befehl ins Haus, gefälligst dort zu bleiben wo ich bin und ein Einkaufszettel per SMS an Reni’s Telefonnummer zu schicken… Dazu fällt mir nur ein kleiner Spruch vom großen Bismark ein: “Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt”.
Der Tag wurde immer besser. Wie es bei Grippe so ist, werden die Beschwerden zum Abend hin erträglicher, so dass ich mich auch einigermaßen bewegen konnte. Die Gelegenheit habe ich gleich zum Aufräumen genutzt und zwischendurch immer mal wieder mit Patty und meinem Bruder gechattet, die mir den Tag ebenfalls versüßt haben. Thx auch an Euch zwei!!! Um mich auf den Donnerstag vorzubereiten hab ich auch noch Teile des Testmanuals zum DEMAT 2+ in mich reingeschaufelt, weil ich noch ein Kind auf mangelnde mathematische Kompetenz untersuchen muss.
Gegen 22 Uhr kam wirklich noch die Verena vorbei und hat mir eine groooße Tüte überreicht, mit ganz vielen tollen und leckeren Sachen drin. So ein Lieferservice ist schon was feines, hab mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten.

So, jetzt geh ich mal wieder auf Autopilot und lass meinen Körper den Kampf gegen die bösen Viren fortsetzen, denn genug Munition hab ich ihm schon in Form von kräftiger Suppe, Fruchtsäften, etc… zugeführt

Und noch was kleines zum Schluss:
You see things and you say, ‘Why?’ - But I dream things that never were and I say, “Why not?”

Die schlechte Nachricht: “Die Zeit fliegt.” - Die gute Nachricht: “Du bist der Pilot.”

Veröffentlicht in Leben, Netz bei 15. Mai 2007 - Dienstag von mstern

… und um die letzten Tage in diesem Bild zu beschreiben muss ich sagen: Ich habe über große Strecken den Autopiloten fliegen lassen. - Was nicht unbedingt das Verkehrteste ist, denn ich habe nur das Ziel “Montag” eingegeben und der Autopilot (weiterhin “AP” genannt) ist in diese Richtung geflogen. Nicht den kürzesten, aber einen sehr angenehmen Weg, wie ich rückblickend finde.
Ich werde hier mal wiedergeben, was der Flugschreiber an Daten gespeichert hat: (ich seh grad, dass ich recht viel getextet habe… ich rechtfertige das damit, dass Leni gern Blogs liest!)

Freitag: Wäre fast ein Nonstop-Flug bis Samstag gewesen, wenn Verena sich nicht gemeldet hätte - die Gute. Ich habe den Tag eigentlich entspannt im Bett verbracht, Musik gehört, geträumt, gegessen… bis eben mein ICQ das berühmte “A-oooh” von sich gab, mit welchem Frau Bohn eine Nachfrage zum Laufen übermittelte, der ich auch - erfreut über etwas Abwechslung - gerne zusagte. Ein netter Kurs, auf den mich der AP brachte.
Einige Minuten und zwei Pflaumenmustoasts später trafen wir uns auch im strömenden Regen unterm E-Klo um dann zwischen den Alternativen “Sofortlauf und komplette Nässe” und “Ungewisses Warten” zu entscheiden. Meinem siebten “norddeutschen Wettersinn” vertrauend warteten wir und bewegten uns über diverse Gesprächsfelder, von denen einige z.B. Golf und HipHop waren. Mein Sinn behielt Recht und so liefen wir auch bald durch die frische Sommerregenluft die Lahn entlang bis zum Heuchelheimer See und wieder zurück. Ich glaub so gut hat mir das Laufen noch nie getan und ich hab lange die Natur nicht mehr so genossen wie an diesem Tag!

Samstag: Der AP hat den Nachtflug hervorragend gemeistert, deshalb hab ich ihn auch bis 12 Uhr weiterfliegen lassen. Dann stand so übliches Gedöhns an.. aufstehen, duschen, blabla.. damit ich schön einkaufen gehen konnte. Hab ich auch getan, überwiegend Joghurt-Krams, den ich auch recht schnell wieder verwertet habe. Ich bin definitiv suchtgefährdet, was dieses Nahrungsmittel angeht. Es folgte wieder ne größere Strecke Autopilot, auf der mir zwei Sachen durch den Kopf gingen: “Frankfurt Stadtfestival” oder “MuK”… beide Flugziele hatten etliche gute Argumente für sich. Die jeweils besten:
FFM - Einmalige Sache
MuK - Viele tolle Leute auf nem Haufen
Entscheidung fiel zugunsten FFM aus, also machte ich mich gegen 19 Uhr auf den Weg zum Verkehrsgroßknotenpunkt Gießens, wobei mir der gute Andy vors Rad sprang und einen zweiten Kreuzbandriss riskierte (wieso gehen diese Fußgänger auch immer über Zebrastreifen?! - die Streifenrichtung spricht klar für mich!). Zu viert flogen, achnee.. diesma mitm Zug.. fuhren wir nach FFM, im Gepäck diverse alkoholhaltige Substanzen (von Radler, Maibowle, über Bier und Schnaps bis zu Wodka-Lemon), die zur Hälfte auf der Zugfahrt ordentlich entsorgt wurden. Dank meines zuvor ausgedruckten Wolkenkratzerplans wussten wir auch, dass wir uns ne S-Bahn nach FFM-West schnappen mussten. So geschehen, schlossen wir uns der sensationsgeilen Meute an, die offenbar auch alle in Richtung “Wo-was-los-ist” liefen. Bevor wir dann zu “Wo-was-los-ist” kamen, galt es lediglich nur noch ein Hinderniss zu überwinden, welches sich uns in Form eines Brückengeländers präsentierte, das dem Treppenabstieg aus ca. 30 Meter Höhe im Weg stand (Selbstverständlich war bei dieser Aktion der AP längst ausgeschaltet und Steuerknüppel wie Schubkontrolle fest in meiner eigenen Hand - in der anderen befand sich die Maibowle ;))
Am Ort des Geschehens angekommen okkupierten wir erstmal eine ausreichend große Rasenfläche für uns und gingen alle nacheinander mal “aufs Klo” (welches sich in Form einer Parkplatzrandbepflanzung darbot). Auf dem Weg zum Druckausgleich blieb mir fast das Herz stehen, als ich an einem wahrhaftigen Audi-R8 vorbeistolperte. Der Rückweg dauerte dementsprechend etwas länger, da noch Fotographien erstellt werden mussten. (Wieder einmal ärgerte ich mich darüber, mit einem Handy statt einer Kamera fotographieren zu müssen). Die Bilder sind im Großformat HIER herunterladbar. Bis ca. 23 Uhr hatten wir dann Spaß am Skyline-Schauen, Leute beobachten, Live-Musik hören und sehen (Beschallung erfolgte durch Kim Wilde, Christina Stürmer und Otto - zumindest zu unserer Anwesenheit). Das Feuerwerk hatte wohl Verspätung, weshalb wir uns schonmal zur S-Bahn aufmachten. Wir der Zufall es wollte, konnten wir nun das Feuerwerl aus allen Perspektiven betrachten, weil wir aus der Bahn quasi einmal um den Schauplatz herumgefahren sind. Weitere nennenswerte Ergeignisse:
Eine feine EmmSssi Donalds Session am FFM-Hauptbahnhof, eine Regionalexpressrückfahrt in einem Fahrzeug, das eigentlich nur eine S-Bahn war - dazu noch total überfüllt und von einem Junggesellen-/Motorradclub in ein Raucherabteil umfunktioniert wurde.

Sonntag: Haha.. mit den gleichen drei Leuten war dann Gottesdienst in St. Bonifatius. Kein Entkommen. Wir waren alle für Lektoren- oder Kommuniondienst eingeteilt. War ein lustiges Wiedersehen. Frage des Pfarrers an mich: “Kennen Sie Sich mit MP3-Playern aus?”, was ich bejahte. Tatsächlich schaffte ich es die Aufnahmefunktion eines “Creative ZEN nano-Players” zu konfigurieren und in Gang zu setzen. Was mir allerdings entging war, dass das Gerät am EINGANG der Kirchen-Audio-Anlage angeschlossen war - und nicht am “Hörer”-Ausgang (zum Glück nicht mein Fehler). Nun befindet sich vermutlich eine 15-minütige Aufnahme völliger Stille auf dem Gerät, statt der gewünschten Aufzeichnung des Gastpredigers, die ihren Weg in ein PodCast hätte finden sollen (jaa.. Kirche ist modern).
- Autopilot -
Der AP sorgte wieder für Essen, Musik, Film, ICQ-Chats… auch für einen mit Andy “Das Bein” Peters, der mich zu einer gemütlichen Partie Poker in den Abendstunden einlud. Diese Aussicht versprach einen entspannten Wochenend-Ausklang und da Poker-Peters meine Anwesenheit als erstes anfragte, stand die Entscheidung auch fest. Bevor es nun zum gesellschaftlichen Teil des Sonntages ging, stand für Sven noch der Bad- für mich der Kloputz an (Man glaubt es kaum, aber wir tun soetwas WIRKLICH)… mit dem Wissen, dass der jeweils andere auch grad heftig am Schrubben ist, erledigten wir die Aufgabe meisterlich. Wir beide hatten teilweise recht unkonventionelle, dafür höchst effektive Methoden (die hier nicht näher erläutert werden :P). Cillit Bang ist übrigens ein Wundermittel !
Als Selbstbelohnung gab es laute Musik und leckere Joghurts, während deren Genuss sich mein Bruder meldete, um seine Skype-Einstellungen zu testen. Zu meinen Ungunsten befand sich erwähnte Software nicht auf meinem System, so dass die Restzeit bis zum Poker für die Einrichtung genutzt wurde. Wer mich nun aufnehmen will, dem sei die Suche nach My status “mstern84″ nahegelegt.
Pokertime…Folgende Ganoven wohnten der Veranstaltung in Poker-Peters’ Spielhölle bei: Klio, Ubbn, ToddeD, PokerP hisself und meine Wenigkeit. Es waren seeehr gute Runden. Insgesamt zwei Spiele von 21 bis 23.30 Uhr, dass nenn ich mal ausgeglichen… eine ging an den Ubbn, die andere an ToddeD… Hab wohl wieder ne Flasche Maibowle allein vertilgt..*lach*

Wieder Nachtflug mit dem Autopiloten… diesmal durch den ganzen Montag… erst die Turbulenzen des Handyvibrationsalarms haben mich dann um 15 Uhr aus dem Bett geworfen…dadurch habe ich mein montägliches Mensameeting verpasst. Naja.. so is das eben mit Piloten. Aber selbst die 2 Stunden Psycho haben mir wieder das Hirn weggeblasen. Ich war nach der Uni nur noch einkaufen (Joghurts, was sonst)… auch eher Autopilot-mäßig, also halb abwesend.. .muss bestimmt lustig ausgesehen habe, so ein verträumter Typ wandelt mit Musiksöpseln in den Ohren durch den Supermarkt. Immerhin hat sich die eine tegut-Kassiererin mit den Locken wieder gefreut mich zu sehen. Auf dem Heimweg hab ich mich fast von Flo und Jonas (Hockey) überfahren lassen, die auf dem Weg zu nem DvD-Abend waren. Flo hat mir gesagt, dass er mir morgen den Handschuh mitbringt, juchhuuuuu, ich freu mich so.. endlich richtig verteidigen!
Den Abend wollte ich eigentlich entspannt mit Blog-Schreiben verbringen, aber auf einmal war im ICQ und Skype die Hölle los…

… Unterbrechung… ich bin zu müde… das muss auch erstmal reichen….auch für Leni ;)

[AUTOPILOT: EIN]

Malik-Absorber-Light

Veröffentlicht in Leben, Sport bei 11. Mai 2007 - Freitag von mstern

Sooo, um nicht in meine typisch studentischen Verhaltensmuster zu fallen (nämlich Sachen anfangen und laaange vor mir herschieben), werde ich hiermit meinen zweiten Eintrag tätigen.
Und natürlich um dem Thorsten zu beweisen, dass ich sofort nachziehen kann ;)

Wie fängt man das eigentlich vernünftig an? Ich mein, so’n Blog-Eintrag zu schreiben? Hm.. wenn ich anderen Leuten durch ihr verkorkstes Leben samt Problemen helfe, dann mach ich das irgendwie recht systematisch, strukturiert. Vielleicht sollte ich das bei mir selber auch mal tun? Ob sowas funktioniert?
Hab dazu mal absolut null Plan und werde das einfach mal chronologisch machen, also:

Den (Stierhoden-)Montag hatte ich ja schon erwähnt, also gleich weiter mit Dienstag. Den Vormittag habe ich gemütlich im Bett verbracht.. mit Dösen, Essen, Film gucken und surfen.. habe sogar meine erstes Seminar an diesem Tag sausen lassen.. es hätte von 14-16 Uhr stattgefunden. Naja.. immerhin habe ich danach das tolle Matheseminar von Joost Klep besucht. Ich mag diesen Niederländer. Wenn der was erzählt muss ich automatisch grinsen, es klingt einfach alles so lustig was er erzählt. “Lustig” scheint auch eines seiner Lieblingsworte zu sein. Er benutzt es scheinbar synonym mit “interessant” und “gut”… Zitat: “Wenn ssi ein lustiges Artikels in Zeitung ssehen [...]” herrlich. Und alle 4 Minuten (oder zusätzlich beim Zusammenfassen) kommt sein obligatorisches “Tja”… Hab ich erwähnt, dass ich seinen Akzent mag?
Nun ja.. Abends zur PrimeTime war ich wie immer Hockey spielen. Diesmal waren soviele Leute dabei, dass wir mit 4 Teams spielen mussten… hab mal wieder gemerkt, dass ich dringend nen Hockeyhandschuh brauche… das Blocken funktioniert einfach noch nicht gut genug.

Mittwoch… der kürzeste (aber auch einer der besten) Uni Tag dieses Semester (abgesehen von den Tagen, wo ich keine Uni hab). Warum kurz? Weil ich nur von 13 bis 13.45 Pädiatrie in der Kinderklinik hab. Dafür treffe ich da mehr Leute als an Tagen die von 8-18 Uhr gehen. Das mag ich! Außerdem kann ich mich mit Sarah fürs donnerstägliche GNT gucken verabreden und mich tierisch über ihre fiesen Kommentare zur Sendung freuen. Wär fast seit langem mit Reni wieder laufen gegangen, hat aber leider nicht geklappt, weil ich um 19 Uhr wieder Hockeytrainig hatte und sie wohl bis 18 Uhr Uni. Im nachhinein war das spitze, weil wir beim Hockey nur 5 Leute waren und daher durchgehend trainiert haben. Drei Angreifer gegen zwei Verteidiger… das bedeutet laufen, laufen und laufen… immerhin kriegt man dabei ein wesentlich besseres Gespür für die richtigen Laufwege. War saugut und sauanstrengend. Nach der kurzen Duscheinkehr zu Hause bin ich auch gleich weiter zu Evas Geburtstagsparty gefahren, wo ich dann auch bis 3 Uhr nachts verweilte. Katrin hat sogar noch ein paar Kerle fürs Hockey rekrutieren können… Das wird ein Spaß nächsten Dienstag, HRHRHR. War richtig nett bei Eva, sie hat ein ganz angenehm eingerichtetes Zimmer und einen PC von ihrem Bruder (mit blauer Case-Beleuchtung sowie Temperaturanzeige… krass). Hab mit ein paar Leuten ne kleine Kanutour auf der Lahn geplant
Highlight des Tages: Flo, weil er mir zum nächsten Training nen Hockeyhandschuh besorgen will - Ich werde das Blockmonster *YIPPIEEEH*

Donnerstag.. ist sozusagen grad vorbei. Hab noch ein Seminar ausfallen lassen, aber zum Glück hab ich ne gute Freundin, die da für mich unterschreibt. Danke Kirsten! Hast was gut. Abends KHG - ne nette Messe gefeiert und dann gabs nen Vortrag über das Buch des Papstes… ich befand mich bereits nach 15 Minuten unten in der Kellerbar und hatte das erste Weizen in der Hand.. der Typ war ja nicht zum aushalten..

So far…